Warum man beides braucht – und wie colada.scripts beides in einem Tool vereint

Im Event-Management klingen Ablaufplan und Regieplan im ersten Moment sehr ähnlich – schliesslich geht es bei beiden darum, Zeitabschnitte zu strukturieren. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Detailgrad, der Zielgruppe und dem Zweck während des Events.

Vereinfacht gesagt: Der Ablaufplan ist die Vogelperspektive, der Regieplan jedes Detail dahinter. Beide sind unverzichtbar – aber bislang mussten sie meist mit unterschiedlichen Tools oder zumindest in getrennten Dokumenten gepflegt werden. Genau das ändert sich mit colada.scripts, wie wir am Ende dieses Artikels zeigen.

Die beiden Pläne im Vergleich

KriteriumAblaufplan (Grobablauf)Regieplan (Feinablauf / Minutiös)
ZielgruppeTeilnehmende, Kunden, Referenten, allgemeines TeamRegie, Technik (Ton, Licht, Video), Stage Manager
Zeit-TaktungMinutengenau oder in Blöcken (z. B. 10:00–10:30 Uhr)Sekundengenau / Auslöseorientiert (Cues)
InhaltWas passiert wann für die Anwesenden?Wer macht was auf welches Signal hin?
FokusOrientierung & ProgrammübersichtTechnische Steuerung & Dramaturgie

1. Der Ablaufplan (der Überblick)

Der Ablaufplan gibt allen Beteiligten einen klaren Überblick über den zeitlichen Rahmen des Events. Er dient als Orientierungshilfe für Gäste, Catering, Referenten und die grundlegende Organisation.

Beispiel-Eintrag:

10:00 – 10:15 Uhr | Begrüssung durch die Geschäftsführung (Hauptbühne)

2. Der Regieplan (die technische Steuerung)

Der Regieplan ist das Arbeitswerkzeug für die technische und künstlerische Umsetzung. Er verbindet Aktionen auf der Bühne direkt mit Signalen (Cues) für Ton-, Licht- und Videotechnik.

Beispiel-Eintrag:

[09:59:50] CUE 1 (Licht)   -> Saallicht dimmen auf 20%
[09:59:55] CUE 2 (Video)   -> Countdown-Trailer starten (Ton über Summe)
[10:00:00] CUE 3 (Bühne)   -> Moderator betritt Bühne links
[10:00:05] CUE 4 (Licht)   -> Verfolger auf Moderator setzen, Stage-Light ON
[10:00:10] CUE 5 (Ton)     -> Funkmikrofon 1 (Moderator) freischalten

Fazit: Während der Ablaufplan sagt, dass die Begrüssung um 10:00 Uhr startet, sorgt der Regieplan dafür, dass punkt 10:00 Uhr das Licht ausgeht, die Musik einblendet und das richtige Mikrofon offen ist.

Das Problem in der Praxis: zwei Pläne, zwei Dokumente, doppelte Arbeit

In den meisten Eventabteilungen entstehen Ablaufplan und Regieplan bis heute getrennt voneinander – oft in Excel oder Word, per E-Mail hin- und hergeschickt. Das Ergebnis kennt jeder, der schon einmal ein Event produziert hat: Versionschaos, widersprüchliche Zeitangaben zwischen Grob- und Feinablauf, und bei der Show selbst blättert die Crew hektisch in ausgedruckten Seiten, während der Moderationsplan längst eine neue Version hat.

Genau an diesem Punkt setzt colada.scripts an.

Warum colada.scripts das unverzichtbare Tool für Eventplanerinnen wird

colada.scripts ist ein browserbasiertes Tool, mit dem sich sowohl Ablaufpläne als auch Regiepläne erstellen lassen – und zwar mit demselben Datenmodell, im selben Werkzeug, ohne Medienbruch zwischen Grob- und Feinplanung.

Möglich macht das die Art, wie Cues in colada.scripts angelegt werden können:

  • Unabhängige Cues: Programmpunkte lassen sich frei anlegen, ohne dass die Endzeit automatisch aus einer festen Dauer berechnet wird. Das eignet sich für den groben Programmüberblick, wie ihn Teilnehmende, Kunden oder Referentinnen brauchen – die Vogelperspektive des Ablaufplans.
  • Fixe und/oder parallele Zeiten: Genauso lassen sich Cues exakt zeitlich fixieren und parallel zu anderen Vorgängen definieren – etwa wenn Licht-Cue, Video-Cue und Ton-Cue exakt zur selben Sekunde ausgelöst werden müssen. Das ist die minutiöse, cue-genaue Logik des Regieplans.

Weil beide Herangehensweisen im selben Tool nebeneinander existieren, entsteht kein Bruch zwischen Grobablauf und Feinablauf mehr. Ein und dieselbe Timeline kann gleichzeitig als übersichtlicher Ablaufplan für das Team und als sekundengenauer Regieplan für Technik und Stage Management dienen – je nachdem, welche Detailtiefe gerade gebraucht wird.

Gemeinsam statt gegeneinander planen

Der zweite grosse Vorteil: colada.scripts ist von Grund auf für die Zusammenarbeit im Team gebaut. Regie- und Ablaufpläne werden direkt im Browser erstellt, mehrere Teammitglieder können gleichzeitig am selben Script arbeiten – ganz ohne Versionschaos, ohne E-Mail-Pingpong und ohne dass jemand die «finale_v3_wirklich_final.xlsx» verschickt. Jeder Bearbeitungsschritt wird automatisch gespeichert und dokumentiert, alle Änderungen sind jederzeit nachvollziehbar.

Für eine Eventabteilung bedeutet das: Die Projektleitung skizziert den groben Ablauf, die Regie ergänzt die technischen Cues, Technik und Moderation liefern direkt im selben Dokument ihren Input – alle arbeiten an ein und demselben lebenden Plan statt an parallelen Kopien. Das ist eine enorme Arbeitserleichterung gegenüber dem klassischen Dokumenten-Pingpong.

Weitere Funktionen, die den Unterschied machen

  • Drag & Drop mit automatischer Zeitanpassung: Wird ein Cue verschoben, passen sich nachfolgende Startzeiten automatisch an.
  • scripts.PLAYER für den Live-Betrieb: Während der Veranstaltung übernimmt der scripts.PLAYER die Steuerung und zeigt allen Beteiligten synchron auf Laptop, Tablet oder Smartphone sekundengenau den aktuellen Stand, den nächsten Cue und etwaige Zeitabweichungen. Der Showcaller steuert Cue für Cue – live sehen alle, wo man gerade steht.
  • Rollen- und Rechtemanagement: Autorinnen haben Vollzugriff, Crews sehen ihre relevanten Infos plus persönliche Notizen, Viewer (z. B. Kundinnen oder Gäste) erhalten einen reinen Lesezugriff ohne Anmeldung – jede Rolle sieht genau das, was sie braucht.
  • Kommentare, Anhänge und farbige Markierungen direkt am jeweiligen Cue, statt verstreut in E-Mail-Threads.

Fazit

Ablaufplan und Regieplan erfüllen unterschiedliche Zwecke – der eine schafft Orientierung für alle Beteiligten, der andere sorgt für die exakte technische Umsetzung auf die Sekunde genau. Bisher bedeutete das in der Praxis meist zwei getrennte Dokumente und doppelten Pflegeaufwand.

colada.scripts hebt diese Trennung auf: Weil sich Cues sowohl frei und unabhängig als auch fix und parallel zueinander definieren lassen, deckt ein einziges Tool beide Planungsebenen ab. In Kombination mit der Echtzeit-Zusammenarbeit im Team wird colada.scripts damit zu einem der wertvollsten Werkzeuge, die eine Eventabteilung heute einsetzen kann.

Einfach mal ausprobieren

Legen Sie Ihren nächsten Kongress in colada.scripts an – die ersten drei Cues brauchen keine zwei Minuten. Oder lassen Sie sich das Zusammenspiel von Cues, Sub-Cues und fixen Zeiten in einer kurzen Demo live zeigen.

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